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Die urspürnglichen Anfänge der aktiven Lederszene in Hamburg
gehen bis vor die 70er Jahre zurück. Mit der ersten Lederbar in
Europa, die täglich geöffnet hat, beginnt eine neue Ära.
Die "Loreley"-Bar öffnet am 16.01.1967 das erste mal ihre Türen
- anfangs auch für Stricher - nach kurzer Zeit nur noch für
Lederkerle. Bis 1972 bleibt die "Loreley" die einzige Lederbar in Hamburg.
Der erste Ledertreffen in Hamburg wird am 11.08.1973 in der "Fucktory" mit
ca. 300 Gästen gefeiert. Daraus organisiert sich die "Szene" und
wird im Jahre 1974 aktiv: Die Gründung des MSC Hamburg.
Um kameradschaftliche Gemeinsamkeiten und Kontaktpflege zu Gleichgesinnten
zu betreiben, treffen sich regelmäßig die Mitglieder des MSC
an ihren Clubabenden. Der Anfang ist gemacht - und daraus entwickelt
sich in rasantem Tempo ein einzigartiges Netzwerk von Verbindungen zu
anderen Clubs.
Von 1975 bis 1989 wird das jährliche Ledertreffen im "Bauernhaus" im
Volkspark ausgerichtet. Davon gab es lediglich drei Ausnahmen: in den
Jahren 1980 bis 1982 findet kein Ledertreffen statt.
1989 läuft der Nutzungsvertrag für das Bauernhaus aus und
kann nicht mehr verlängert werden - eine neue Location muss her.
Die Cap San Diego hat in den Jahren 1988 und 1989 als Partylocation für
die Freitagsparty gedient und wird 1990 zur Location für den Hauptabend
und die Party am Samstag.
1990 bis 2003 feiert man unter der Leitung des MSC Hamburg auf der Cap
San Diego das alljährliche Ledertreffen.
2004 wird der SPIKE Hamburg e.V. als ausrichtender Verein für das
Ledertreffen von Mitgliedern des MSC gegründet. Unter der Leitung
des SPIKE feiert man 2004 und 2005 auf der Cap San Diego mit so viel
Gästen
wie nie zuvor. Gäste aus aller Welt sind am zweiten August-Wochenende
in der Hansestadt.
2006 finden die Parties in der Markthalle und im DOCKS-Club statt.
(Unser Historientext basiert auch auf Informationen aus dem Buch "Hamburg
auf anderen Wegen - Die Geschichte des schwulen Lebens in der Hansestadt;
Hrsg. B. Rosenkranz und G. Lorenz; Lambda-Verlag; 11/2005; ISBN: 3-925495-30-4).
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